Père Lachaise

Père Lachaise ist der älteste Parkfriedhof der Welt und auf Grund der zahlreichen dort beerdigten Berühmtheiten eine echte Touristenattraktion. Rund 2 Millionen Besucher zählt der altehrwürdige Pariser Friedhof. Ursprünglich außerhalb des Pariser Stadtgebietes gelegen, hat die Stadt den 1804 eröffneten Friedhof längst wieder umschlossen.  Ein aus lokaler Sicht interessantes Detail ist dass der 1803, unter französischer Verwaltung,  angelegte Mainzer Hauptfriedhof der Gestaltung von Père Lachaise als Vorbild diente.

Père Lachaise  ist eher eine Nekropole als ein klassischer Friedhof. Vom Haupteingang  schlängeln sich kleine Gässchen und Straße an den Grabanlagen vorbei einen Hang hinauf.  Oben angekommen verändert der Friedhof seine Topographie und man wähnt sich in einer Stadt an deren Straßen die Toten kleine Häuser errichtet haben.  So als wollten Sie für immer hier verweilen.
Ich habe bei meinem Besuch im Oktober 2017 höchstens ein Viertel des Friedhofs erkunden können – er ist einfach zu groß um ihn mit einem Besuch auch nur zu erfassen.
Besucht habe ich das mit Kussmündern verzierte Grab von Oscar Wilde (wirklich romantisch),  das Grab von Chopin (verträumt romantisch) und natürlich die Grabstätte von Jim Morrison (ein wenig romantisch). An seinem Grab steht ein mit Bast umwickelter Baum, auf dem hunderte von Kaugummis kleben. Vielleicht weil man dort nicht mehr rauchen darf?!

Eine Liste mit den auf  Père Lachaise beerdigten Berühmtheiten findet ihr auf wikipedia.

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