Alter Friedhof Offenbach

Der Alte Friedhof in Offenbach wurde 1832 eröffnet und dient heute auch als Naherholungsraum für die Offenbacher Bevölkerung. Auffällig ist sein parkähnlicher Charakter mit nur wenigen angelegten Wegen. Seit 1997 finden hier auf Grund des gestiegenen Grundwasserspiegels keine Sargbestattungen mehr statt. Sehr bemerkenswert ist der jüdische Teil des Friedhofs mit seinen zum Teil sehr alten Grabsteinen.
Der Friedhof geht durchaus mit der Zeit: So findet man „Reihen- und Familienbaumgräber“. Hier werden die Urnen um alte Bäume herum beigesetzt und auf kleinen Tafeln sind die Namen der dort Beerdigten verzeichnet. Auffällig fand ich auch die großen Areale mit den sogenannten „Namenlosen“ Gräbern. Anonyme Bestattungen sind ein ungebrochener Trend in der Friedhofskultur und auf dem Offenbacher Alten Friedhof allgegenwärtig.
Ich fand den Friedhof sehr idyllisch. Er ist eine ausdrucksvolle Anlage und in seiner Ästhetik noch spürbar dem frühen 19. Jahrhundert verhaftet. Der Zeit in dem die Friedhöfe aus den Innenstädten an den Stadtrand verlegt worden sind. Durch das urbane Wachstum befindet sich der Alte Friedhof Offenbach heute wieder am Rande der Innenstadt.

Alter Friedhof Offenbach

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